Der Pleurotus ostreatus

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Der Austernseitling ist als Speisepilz sehr bekannt, er gilt noch vor dem Shitake und dem Champignon als bekanntester Speisepilz.
Nach meiner persönlichen Erfahrung hat der Pleurotus als Speisepilz eine äussert positive Wirkung auf die Darmschleimhaut. Durch ihn kann der Bakterienhaushalt reguliert und angeregt werden. 50g – 100g Frischpilze können da schon reichen. Bei grösseren Eingriffen in das Mikrobiom (Darmflora), wie z.B. nach einer Antibiotika Behandlung ist das Extrakt deutlich effektiver.
Was ihn unter anderen Vitalpilzen hervorhebt, ist wahrscheinlich seine probiotische Wirkung. Durch ihn kann der Bakterienhaushalt auf der Darmschleimhaut reguliert und positiv angeregt werden. Nach einer Behandlung mit Antibiotika kann er so schnell dazu beitragen, eine geregelte Verdauung wiederherzustellen.
Ein auffallendes Merkmal des Pleurotus sind seine Vitalstoffe, es sind B-Vitamine, Die Vitamine C und D sowie die Folsäure. Wie bei allen Vitalpilzen sind die antioxidativen Effekte im Extrakt sehr hoch. Was für ältere Menschen interessant sein kann ist, dass der Pleurotus positiv regulierend auf das Cholesterin wirkt. Verantwortlich dafür ist der Stoff Chrysin, es wurde bereits umfassend untersucht. Der Pleurotus wirkt äusserst positiv auf die Knochen, dass vorhandene Vitamin D, wirkt auf die Knochen und die Knorpel, was zur Vorbeugung von Osteoporose beitragen kann. Bei übergewichtigen Menschen mag sicher sein Körpergewicht reduzierender Effekt interessant sein.

Aus Sicht der TCM wirkt er auf Milz-Magen und Leber.
Die Sicht der TCM werde ich bei späteren Beiträgen vertiefen.

Allergien

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Was ist eine Allergie? Nach der Definition; eine überempfindliche Reaktion des Körpers auf bestimmte Stoffe der Umwelt (z.B. Blütenpollen, Staub oder Tierhaare). Das heisst der Körper hat auf irgendeinen Weg, die Fähigkeit verloren, richtig, auf bestimmte Stoffe zu reagieren, eine körperliche Veränderung auf einen Reiz zeigen.
Diese Fähigkeit wurde uns eigentlich in die Wiege gelegt, bei der Geburt. Die Wiege des Mikrobioms (Darmflora) ist der Geburtskanal, die Geburtshelfer, die Hand des Vaters, der Bauch der Mutter, Die Brust, die Luft oder das Wasser. Sie werden alle in die Verdauungsorgane aufgenommen. In der Zeitspanne der Geburt. Dort ist nun eine bunte Mischung: die mütterlichen Bakterien aus dem Blut, die geschluckten aus dem Fruchtwasser, diejeneigen aus Vagina und Darm und die der Geburtswelt.∗ Die Abwehrzellen im Blut, die Makrophagen, Granulozyten und Monozyten. Das zusammen ergibt die unspezifische Abwehr des Immunsystems.
Durch die Muttermilch wird das Mikrobiom weiteraufgebaut.
Der Start ins Leben gibt uns also unsere bakterielle Erstbesiedelung mit.
Jede Veränderung der Umstände, sei es eine Begegnung mit vielen Mikroorganismen auf einmal, sei es Erkrankung, Fieber, die Einwirkung eines Medikaments, insbesondere antibiotisch wirkender, und Sonstiges findet sich in einer baldiger Zu- oder Abnahme von Mikrobenvielfalt und -dichte und Verschiebung ihrer Zusammensetzung wieder. Zweienhalb bis drei Jahre dauert dieser sensible Entwicklungsprozess.∗
Hier kann sich jeder seine eigenen Gedanken machen, was heute in dieser Entwicklungszeit auf ein Kleinkind einwirkt.
So werden wir programmiert wie wir auf die Umwelt reagieren, wie z.B. bei einer Allergie.
Also kann der Weg vieler Allergien, auch wenn sie nicht gleich sichtbar sind, schon sehr früh gelegt werden. Es ist immer eine Komulation von Einflüssen die den Point of no return ausmachen.
Zum Glück stellt uns da die Natur einen Ausweg zur Verfügung.

∗Auszug aus: Darmbakterien als Schlüssel zur Gesundheit

Die Herstellung

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Die Wiege der Vitalpilzzucht liegt im Chinesischen Hochland, dort hat die Kultivierung von Heilpilzen noch Tradition. Es ist wichtig die Details der Zucht und des Anbaus zu kennen.
Wenn man sich einen Lieferanten für Vitalpilze sucht, sollte man sich über die Produktionskette informieren. Das beginnt mit dem Anbau, der Trocknung bis hin zum Qualitätssiegel. Kennt man alle diese Schritte, kann man für ein gutes Produkt garantieren.
Viele zweifeln an der guten Luft in China, da China sehr gross ist und die Bergbauern weg von Städten und Industrieanlagen leben ist die Luft genau so gut wie bei uns.
Nach der Trocknung folgt die Pulverisierung und dann die Extraktion.
Das Pulver stammt aus dem Fruchtkörper des Pilzes, es enthält alle intelligenten Wirkstoffe aus Aminosäuren, Provitaminen, Enzymen Vitaminen, Mineralien, Spurenelementen und weiteren Wirkkomponenten. Das perfekte Zusammenspiel der Natur in den Pilzen regt vielfältig positiv-ausgleichende Prozesse an. Das Pulver kann idealerweise als tägliche Nahrungsergänzung als Vorbeugung von Krankheiten als Kapsel oder in loser Form eingenommen werden.
Das Extrakt entsteht durch die Extraktion in diesem Verfahren gelingt es die sekundären Inhaltstoffe, wie z.B. die Polysaccharide und die Triterpene zu extrahieren, die beim Pulver nicht hinreichend aufgeschlossen werden.
So können diese wertvollen und wichtigen Wirkstoffe in rückstandsloser, hochreiner und konzentrierter Form gewonnen werden.
Durch die Kombination von Pulver und Extrakt in einer Kapsel, wird es möglich die nicht zu übertreffende stoffliche Zusammenstellung der Natur zu nutzen. Ein wichtiger Punkt, denn über die Kombination lässt sich die Dosierungsmenge deutlich verringern.
Eine weitere Anwendung die auch in der Phytotherapie der TCM eine Rolle spielt ist die Teezubereitung. Die wertvollen Spurenelemente nehmen durch die heisse Zubereitung keinen Schaden, ganz im Gegenteil sie werden noch besser aufgeschlossen.
Wasserfall im Hochland Chinas

Das Immunsystem für den Winter stärken

Herbststimmung

Höchste Zeit, das Immunsystem zu stärken.

Grippen und Erkältungen sind vermeidbar, wenn man darauf achtet, dass das Immunsystem seinen Job macht und der Körper alle richtigen Nährstoffe erhält. Für Einige scheint die richtige Wahl die Impfung, andere möchten lieber auf natürliche Art ihr Immunsystem stärken und für den Winter bereit machen. Das Immunsystem hat den Auftrag uns vor Krankheitseregern zu schützen, es ist ein perfekt ausgeklügeltes System. Nur sollte man darauf achten, dass es den richtigen Treibstoff bekommt um an den richtigen Stellen eingreifen zu können. Natürlich kann es nur seine Arbeit richtig machen, wenn es selber stark und intakt ist.
Der Schleim ist ein wichtiger Bestandteil unseres Immunsystem. Wir merken es wenn die Nase läuft und man immer mehr Schleim hustet.
Dann reagiert das Immunsystem über die Schleimhäute um die Eindringlinge aus dem Körper zu bringen. Die Schleimhäute befeuchten und transportieren Stoffe in oder aus dem Körper, der Sekretions und Resorptionsprozess. Ein wichtiger Bestandteil der Schleimhäute ist ihr lymphatisches Gewebe. So können bestimmte Immunglobuline produziert werden und uns vor Krankheiten schützen. Dieser wichtige Abwehrmechanismus funktioniert perfekt bei einem intakten Immunsystem.
Unser Körper ist, wenn man ihn auf Ebene eines Mikroskopes betrachtet, aufgebaut in verschiedene Geflechtstrukturen, wie z.B. die Nerven, die sich durch den ganzen Körper verflechtet.
Auch der Pilz funktioniert mit einem Geflecht aus Hyphen das Myzel in der Erde. Er komuniziert so mit seiner Umgebung nimmt Nahrung auf und gibt Nahrung ab. Es ist seine inteligente Überlebensstrategie, die ihn für den Menschen sehr wertvoll machen. In seiner Strategie, als grösster Recycler zu funktionieren musste er einen Abwehrmechanismus bilden, der gegen Bakterien, Viren und schädliche andere Pilze wirksam ist. Das ganze Zusammenspiel an vielen wertvollen Inhaltstoffen ist es, was die Vitalpilze zu Recht als eine von der Natur gegebene „Hausapotheke“ mit grossem Einsatzspektrum gelten lässt.
Dieses Informationssystem des Pilzes ist dem Menschen sehr ähnlich, deshalb kann der Pilz auch als Hausapotheke der Natur angesehen werden.
Bei einem geschwächten Immunsystem, sind typischerweise die Atemwege, aber auch der Magen-Darm-Trakt betroffen, was die Leistungsfähigkeit und unser Wohlbefinden reduziert. Hier können wunderbar die Vitalpilze helfen, sie sind reich an Polysacchariden die das Immunsystem nachhaltig modulieren. Sie können die zelluläre Abwehr wirksam unterstützen. Sie weisen sowohl antivirale und antifungale Eigenschaften auf. pumpkin-967050_1920

Geschichte der Heilpilze

Die ersten geschichtlichen Zeichen für die Verwendung von Heilpilzen wurden beim Ötzi gefunden. Er hatte in seinem Ledersäckchen einen Pirkenporling (Piptoporus betulinus) den er zur Behandlung seiner Darmparasiten verwendete. Einen Zunderschwamm (Fomes fomentarius) um Blutungen zu stillen und Feuer zu entfachen. In China lässt sich die Verwendung von Heilpilzen bis ins 2. und 3. Jahrhundert vor Christi Geburt zurück datieren.  Im Werk Wu Shi Er Bing Fang und später dann im Klassiker der Materia Medica Shen Nong Ben Cao Jing. Sehr beliebt war schon damals der glänzende Lackporling. Der Reishi wurde als Talisman am Körper getragen. Nicht nur in der östlichen Medizin wurden die Heilpilze schon sehr früh verwendet, auch die europäische Heilkunde verwendete Heilpilze. Besonders in den Klöstern wurde die Verwendung und Wirkung von Heilpilzen eingehend studiert. Die Äbtistin Hildegard von Bingen(1098-1179) beschreibt bereits im 12.Jahrhundert die Wirkung des glänzenden Lackporlings. In ihrem Werk „Physika“ beschreibt sie die vitalisierende Wirkung. Mönche hatten bereits Verfahren entwickelt um die Heilpilze zu extrahieren. Auch  der deutsche Naturforscher, Arzt und Botaniker Adam Lonitzer (1528-1586), kannte die heilenden Effekte der Vitalpilze. Leider ging das Wissen der Heilpilze in der allgemeinen Bevölkerung Europas in Vergessenheit.

Hericium erinaceus

Der Hericium erinaceus wächst an teils abgestorbenen Bäumen und umgefallen Bäumen ist somit ein Baumpilz.
In Japan seit langem sehr geschätzt als Speisepilz. Sein Aussehen gleicht einer Löwenmähne, Affenkopfmähne oder auch Igelstachebart wird er auch genannt.Seine Eigenschaften sind vor allem die Wiederherstellung von Nervengewebe und hilft bei der Regeneration.
In der Forschung sind zwei Stoffe interessant, das Erinacine und Hericenone das bei chronische Schmerzen hilft und auch bei der Parkinson Erkrankung.
Der Hericium erinaceus kann im peripherien Nervensystem, wie auch im zentralen Nervensystem helfen und wurde dort auch schon mit grossem Erfolg eingesetzt.
Der Hericium ist der Pilz bei allen Magen-Darm Erkrankungen vorallem bei gastrointestalen Entzündungen. Er beruhigt bei depressiver Verstimmtheit und fördert den Schlaf.
Als Speisepilz zubereitet schmeckt er nach Hühnerfleich oder Kalbfleisch.

Was sind Vitalpilze?

Was sind Vitalpilze was unterscheidet sie von anderen Pilzen? Wo kommen sie her?

Die Vitalpilze gehören zur Gruppe der Grosspilze oder Makromyzeten. Vitalpilze sind zum grössten Teil Baumpilze, die einen gehen mit ihrem Wirt eine Symbiose ein, andere helfen beim Abbau abgestorbener Bäume und wieder andere ernähren sich von den lebenden Bäumen.
Wie alle Pilze gehören auch die Baumpilze nicht ins Pflanzenreich und nicht ins Tierreich. Sie sind eher den Insekten ähnlich, denn sie haben beide eine Hülle aus Chitin. Chitin ist neben Zellulose das am weitverbreiteste Polysaccharid.
Die weitreichenden medizinischen Wirkungen der Vitalpilze resultiert aus den intelligenten Überlebensstrategien, die die Pilze im Laufe ihres Evolutionsweges in der tiefsten der ökologischen Umgebung entwickeln mussten, um als grösster Recycler organischen Materials auf unseren Planeten bestehen zu können.
Die Pilze stehen in der Evolutionskurve näher bei den Tieren als bei den Pflanzen. Sie sind die Hauptversorger der Pflanzen mit lebensnotwendigen Substraten. Die Pilze machen etwa 25% der Biomasse auf der Welt aus, ohne sie wäre die Welt eine riesen Müllhalde organischer Abfälle. Annm.(Das menschliche Mikrobiom macht ca. 10% des Körpergewicht eines Menschen aus, das sind ca. 2kg. Das Mikrobiom sind unsere lebenden Mikroorganismen im Körper.)
Und jetzt kommts, Pilze sind wie Tier und Mensch Chemosyntetiker, die aus gebotenen Nährstoffen vital erforderliche komplizierte Enzyme, Vitamine und Sekundärstoffe synthetisieren können. In Europa gibt es sehr viele Vitalpilze, sie sind leider in Laufe der Geschichte etwas verloren gegangen. Im Gegensatz zu China dort wurde das Wissen und das Kultivieren der Vitalpilze gepflegt.

Die Wirkung der Vitalpilze setzt sich aus einer intelligenten Feinabstimmung von Aminosäuren, Provitaminen, Vitaminen, Enzymen, Mineralien und Spurenelementen zusammen.  Was sie zu einem unschätzbaren Wert für den Menschen macht.

Baumpilz
Baumpilz